Begriffserläuterungen

Disposition bedeutet Veranlagung oder auch Krankheitsbereitschaft des Organismus, die die Voraussetzung der Wirkung schädigender Einflüsse ist, Ansprechbarkeit des Körpers für bestimmte Krankheiten.

Präcancerosen sind Krebsvorstufen. Es sind meist noch gutartige Läsionen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit in Krebs übergehen können. Es sind also potentielle Zell- bzw. Gewebsveränderungen, die bei genügend langem Bestehen und weiterer schädigender Einwirkung der zugrundeliegenden Noxen, oft zu einer Krebserkrankung führen.

Mikroorganismen bzw. Mikrobien sind Kleinstlebewesen wie Bakterien, Viren, Protozoen (Urtierchen, Einzeller), Myzeten (Kleinstpilze).

Bakterien sind einzellige winzige Lebewesen von stäbchenförmiger, kugliger oder schraubenartiger Gestalt, die sich durch Teilung vermehren können.

Viren (Einzahl = Virus) ist ein Sammelbegriff für Krankheitserreger, die sich nicht durch Teilung vermehren können, sondern ausschließlich von ihrer Nukleinsäure reproduziert werden können, bzw. kann ihre Vermehrung in geeigneten Wirtszellen erfolgen. Außerhalb der Wirtszelle existiert ein Virus nur als "komplettes infektiöses Partikelchen" - Virion genannt.

Myzeten (Kleinstpilze) oder Funguli im Gegensatz zu den großen Fungus (Großpilze), chlorophyllfreie Zellen mit Zellulose- bzw. Chitin-Membran, Protoplasma und Chromosomenkernen im Gegensatz zu den Bakterien. Überwiegend heterotrophe Ernährungsweise (Saprophyten und Parasiten), auf Nährböden aerob anzüchtbar

Saprophyten sind Mikroorganismen, die auf toter organischer Substanz leben. Fakultative Saprophyten können auch parasitieren.

Parasiten sind Schmarotzer, die ganz oder teilweise ständig oder zeitweilig auf Kosten einer anderen Organismenspezies auf der Oberfläche, in tieferen Körperhöhlen, im Gewebe und Blut leben.

Yin und Yang - Eines der wohlbekannten Regulationsprinzipien ist das elementare Gleichgewicht zwischen Yin und Yang, zwischen zwei Gegensätzlichkeiten physiologischer Zustände, deren Spannungsfeld eine empfindliche Balance biologischer Antagonisten reguliert. Gesundheit ist danach der energetische Gleichgewichtszustand zwischen Yin und Yang. Ausgangspunkt ist die Akupunktur, die ein Netz von Punkten auf der Haut mit den Organen im Innern in Verbindung bringt. Wesentlich für den modernen Fortschritt war die Entdeckung, dass sich diese Punkte in ihrer elektronischen Leitfähigkeit von der umgebenden Haut unterscheiden. Am Boltzmann-Institut in Wien hat man durch Messungen nachgewiesen, dass jedes Organ Energie produziert. Nach den Vorstellungen der Akupunktur wird diese Energie über so genannte Meridiane unter der Hautoberfläche an die entsprechenden Akupunkturpunkte weitergeleitet.

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